Sina LenzZurück zur Textauswahl...
Als du gingst

Wir reden ohne Worte oder streiten ohne Grund.
Komm, lass uns jetzt nicht auseinander gehn.
Die unsichtbaren Tränen verschließen meinen Mund.
Bisher hast du mich niemals weinen sehn.
Wir tauchten immer durch den tiefsten Ozean.
Warum schaun wir uns heut mit fremden Augen an?


Als du gingst, wollt ich dir sagen: „Bleib doch stehn“!
Ich hab mich tausend Mal gefragt, was ist mit uns geschehn?
Als du gingst, wollt ich dich bitten: „Komm zurück“!
Doch ich hab es nicht getan, es lag nur stumm in meinem Blick.
Am Ende rief ich nur mach’s gut und nie, wie wichtig du mir bist.
Anstatt zu zeigen, ich hab dich damals schon vermisst.


Wir laufen über Scherben, viele Wunden heilen nie.
Warum fehlt uns der Mut, es so zu sehn?
Verletzte Eitelkeiten, ein Hauch Melancholie.
Zwei Boote, die gemeinsam untergehn.
Wir sind verloren, ohne wirklich frei zu sein.
Doch wir ließen uns zu oft auf Spiele ein.


Als du gingst, wollt ich dir sagen: „Bleib doch stehn“!
Ich hab mich tausend Mal gefragt, was ist mit uns geschehn?
Als du gingst, wollt ich dich bitten: „Komm zurück“!
Doch ich hab es nicht getan, es lag nur stumm in meinem Blick.
Am Ende rief ich nur mach’s gut und nie, wie wichtig du mir bist.
Anstatt zu zeigen, ich hab dich damals schon vermisst.

Ich hab dich damals schon vermisst.
Dich so vermisst.

Als du gingst, wollt ich dir sagen: „Bleib doch stehn“!
Ich hab mich tausend Mal gefragt, was ist mit uns geschehn?
Als du gingst, wollt ich dich bitten: „Komm zurück“!
Doch ich hab es nicht getan, es lag nur stumm in meinem Blick.
Am Ende rief ich nur mach’s gut und nie, wie wichtig du mir bist.
Anstatt zu zeigen, ich hab dich damals schon vermisst.

Anstatt zu zeigen, ich hab dich damals schon vermisst.
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